Tanter anzas e pleds - temp in cumpagnia

Warum gemeinsame Handarbeit guttut

«Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.» Matthäus 18,20

Wenn ich stricke, erlebe ich einen Raum, der gut tut. Die Hände finden ihren Rhythmus. Beim Stricken, Sticken, Häkeln oder bei allem, was man mit Händen tun kann. Der Kopf wird ruhiger. Wenn ich mit jemandem zusammensitze und stricke, passiert dasselbe. Gespräche werden leichter, Schweigen darf bleiben, und niemand muss etwas leisten. Ich darf sein. Das hat für mich auch eine spirituelle Seite: Gott begegnet mir oft im Unaufgeregten. In Fäden und Maschen, in kleinen Gesten und in der Zeit, die wir miteinander teilen. Vielleicht ist es gerade diese Schlichtheit, in der Gemeinschaft wächst – einfach, weil wir da sind.

Ich freue mich! Die Daten für die nächsten Treffen finden sich hier

/Vikarin Romana Giossi